Solgat Motorsport fährt in Ampfing aufs Podium
Jonas Ried überzeugt bei den Senioren mit Pole und Platz drei

Am vergangenen Wochenende ging es für Solgat Motorsport zum zweiten Lauf der stärksten nationalen Kartrennserie nach Ampfing. Auf dem 1.063 Meter langen Schweppermannring duellierten sich insgesamt 136 Fahrerinnen und Fahrer um die Positionen des ADAC Kart Masters – darunter fünf Piloten des BirelART-Importeurs.

Bei letztlich besten Witterungsbedingungen zeigten sich die Fahrer von Teamchef Darko Solgat in jeder Klasse konkurrenzfähig – auch das Team arbeitete sehr zielgerichtet. In der OK-Klasse sorgte Jonas Ried zweimal für großen Jubel bei der gesamten Crew. Dank starker taktischer Leistung sicherte er sich im Zeittraining die Pole-Position und fuhr im letzten Rennlauf als Dritter auf das Podest.

Das Team war in Bayern mit zwei Junioren am Start: Der Österreicher Horst-Felix Felbermayr etablierte sich am Samstag im Zeittraining und den Heats auf den vorderen Plätzen und ging als starker Fünfter in die Rennen am Sonntag, welcher aus seiner Sicht zweigeteilt verlief. Im ersten Durchgang lag er nach Überqueren der Ziellinie in den Top-Ten-Rängen, erhielt dann jedoch noch eine Zeitstrafe. Den zweiten Wertungslauf musste er wegen eines Ausfalls frühzeitig abbrechen.

Für Rookie Lenny Ried lief es vor allem im zweiten Wertungslauf am Sonntag richtig gut. Dank einer furiosen Aufholjagd schaffte er den Sprung vom Ende des Feldes auf die zehnte Position – ein versöhnlicher Abschluss für ein bis dato eher unglücklich verlaufenes Wochenende aus seiner Sicht.

Mit einem Trio rollte Solgat Motorsport in der OK-Klasse an den Start: Allen voran Jonas Ried überzeugte am gesamten Wochenende. Im Zeittraining sicherte er sich die Pole-Position, nachdem er sich bei abtrocknender Strecke gemeinsam mit seiner Crew für Slick-Reifen entschieden hatte – die richtige Wahl. Nach Platz vier und einem Ausfall in den Heats ging es für ihn dennoch lediglich als Elfter in die Rennläufe. Mit den Positionen sieben und drei zeigte er dann nicht nur eine starke Aufholjagd, sondern schaffte gleichzeitig den Sprung in die Podiumsplätze.

Neu im Team war an diesem Wochenende Tim Tramnitz aus Hamburg. Von Beginn an zeigte Tramnitz eine beachtliche Leistung – im zweiten Heat raste er auf Platz drei. Der Sonntag verlief dann bitter aus seiner Sicht: Eigentlich lag er im ersten Rennen auf einer Top-Ten-Platzierung, musste aber eine Zeitstrafe und im zweiten Lauf sogar einen Ausfall hinnehmen. Teampartner Livio Di Prima war ebenfalls das gesamte Wochenende gut unterwegs. Nach einem Ausfall im zweiten Heat, kämpfte er sich in den Rennen am Sonntag als jeweils 14. stark nach vorne.

Insgesamt zogen die beidem Teamchefs Simon und Darko Solgat ein positives Fazit: „Wir haben hier an die guten Ergebnisse der vergangenen Rennen angeknüpft und wiederholt das Potential unseres Rennmaterials unterstrichen. In der OK-Klasse ist Tim Tramnitz ein guter Einstand gelungen. Leider war am Sonntag das Glück nicht auf seiner Seite.“

Bereits am kommenden Wochenende reist Solgat Motorsport zur Schaltkart-Europameisterschaft in das ProKart-Raceland nach Wackersdorf. Dort startet André Matisic für das Team.