1. Mai 2018

Die zweite Veranstaltung des ADAC Kart Masters nahm Solgat Motorsport mit einem wahren Großaufgebot in Angriff. Mit zehn Fahrern im Gepäck machte sich der BirelART-Importeur auf den Weg nach Wackersdorf. In fünf Klassen überzeugten das Team dabei auf ganzer Linie – am Abend verbuchte die Mannschaft um Darko Solgat gleich drei Laufsiege auf seinem Konto.

167 Fahrerinnen und Fahrer sorgten am zurückliegenden Wochenende im bayerischen Wackersdorf für volle Starterfelder. Die Wertungsläufe drei und vier des ADAC Kart Masters wurden dabei von bestem Kartsport-Wetter begleitet und machten die Geschehnisse auf dem 1.190 Meter langen Kurs in der Oberpfalz für Fahrer und Zuschauer gleichermaßen zu einem Spektakel.

Die ersten eindrucksvollen Szenen spielten sich für Solgat Motorsport bei den Bambini ab. Lenny Ried ging als Solist bei den jüngsten Nachwuchspiloten auf die Reise und etablierte sich im Zeittraining prompt als guter Dritter. In den Heats schob sich der Youngster nochmals eine Position nach vorne und ging folglich als Zweiter in das erste Rennen. Mit einem Sieg im ersten Rennen setzte Lenny ein Ausrufezeichen. Ein schwieriger Start im zweiten Rennen ließen den jungen Racer dann jedoch zurückfallen und bedeuteten letztlich Platz zwölf.

Bruder Lenny Ried griff bei den OK Junioren ins Lenkrad. Als Neunter des Zeittrainings zeigte sich der Ehinger bereits in guter Verfassung, büßte anschließend jedoch nach einem Vorlauf-Ausfall einige Positionen ein. Von Rang 25 im Zwischenklassement legte Lenny dann aber noch eine tolle Aufholjagd hin und schrammte als 13. am Ende nur knapp an den Top-Ten vorbei. Jule Weimann hatte leider weniger Glück. Zwei Rennausfälle machten die zweite Runde der überregionalen Rennserie zu einem schwarzen Wochenende.

Jan David Fusen war bei den OK Senioren schnell unterwegs. Im ersten Rennen bereits guter Zehnter, nahm sich der Youngster im zweiten Wertungslauf noch größeres vor. Bis zur letzten Runde kämpfte der Solgat-Schützling um den beeindruckenden fünften Rang, verzeichnete dann aber kurz vor dem Fallen der Zielflagge einen enttäuschenden Ausfall. Teamkollege Maximilian Schulte war Jan David als 14. im ersten Rennen dicht auf den Fersen. Eine Zeitstrafe im zweiten Lauf warf den jungen Rennfahrer jedoch zurück.

Ito Kosuke erlebte bei den X30 Senioren einen Sonntag zum Vergessen. Auf einen soliden 22. Rang von insgesamt 34 Akteuren im Zwischenklassement folgte in den Rennen ein Doppelausfall.

Beste Stimmung herrschte bei den Schaltkarts. Paul-Tobias Winkler war in Wackersdorf schon zu Beginn des Wochenendes auf Augenhöhe mit der hochkarätigen Konkurrenz und startete nach den Vorläufen als Dritter in das erste Rennen. Dort präsentierte sich der BirelART-Fahrer in seinem Element, fuhr eine perfekte Runde nach der anderen und raste letztlich mit respektablem Vorsprung als Sieger in das Ziel. Nervenstärke bewies Paul-Tobias daraufhin im zweiten Lauf. Bis kurz vor Schluss duellierte sich der Routinier um den Sieg, unterstrich im entscheidenden Moment sein Können und brillierte mit einem zweiten Spitzenerfolg.

Nermin Colakovic lieferte als KZ2-Rookie ebenfalls eine gute Vorstellung ab. Im ersten Rennen feierte der Schaltkart-Neuling mit Platz neun seine erfolgreichste Platzierung der bisherigen Saison. Eine Zeitstrafe im zweiten Lauf warf den Youngster anschließend jedoch trotz Top-Ten-Performance auf Position 14 zurück. Maximilian Bahr haderte ein wenig mit den anspruchsvollen Bedingungen im Prokart Raceland, lieferte als 19. respektive 22. in den Rennen aber dennoch eine solide Vorstellung ab.

Last but not least stellte sich auch Justin Wolf der Konkurrenz bei den Schaltkart. Als Achter nach den Heats hatte er beste Chancen auf ein vorderes Ergebnis. Leider wurde sein Aufwärtstrend im ersten Finale durch einen Ausfall gestoppt. Aus den hinteren Reihen arbeitete er sich dann aber im zweiten Lauf wieder nach vorne und wurde mit Platz 13 und weiteren Meisterschaftspunkten belohnt.

Darko und Simon Solgat zeigten sich am Abend zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge: „Das Wochenende hatte es in sich. Die Verhältnisse auf der Strecke waren nicht ohne – trotzdem haben sich unsere Fahrer mit Bravour behauptet. Paul-Tobias hat unsere Leistungsfähigkeit einmal mehr unterstrichen. Als Führende bei den KZ2 und mit Rang zwei bei den OK Junioren stehen uns in der Meisterschaft nun noch alle Türen offen, wir werden weiterhin angreifen.”

Schon in zwei Wochen geht es für Solgat Motorsport wieder in das Prokart Raceland nach Wackersdorf. Dann gastiert die Deutsche Kart-Meisterschaft zu den Wertungsläufen drei und vier auf einer der modernsten Kartbahnen Europas.